Gemeinsam für St. Ilgen! 

Beim Kerweumzug sind wir dabei – und wir wünschen uns: Kommt mit und lauft gemeinsam mit dem Stadtteilverein St. Ilgen mit!

Lasst uns gemeinsam ein sichtbares Zeichen setzen:

Zeigen wir Stärke – halten wir zusammen! St. Ilgen ist ein großer, liebenswerter Stadtteil. Unser St. Ilgen darf nicht untergehen!

Kommt zahlreich, macht mit und zeigt, wie wichtig euch unser Stadtteil ist. Gemeinsam können WIR was bewegen! ️

Wir freuen uns auf euch – Zug Nr. 4! Treffpunkt 14 Uhr am Bahnhofsvorplatz – Diljemer Seite 

EUER Team Stadtteilverein Dilje

Nachruf: Wir trauern um unser Ehrenmitglied

Mit großer Betroffenheit und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied Elly Weißbrod.

Über viele Jahre war Elly Weißbrod unserem Stadtteilverein St. Ilgen eng verbunden und hat sich mit großem Engagement für unseren Stadtteil und die Gemeinschaft eingesetzt. Mit ihrer Verbundenheit, Hilfsbereitschaft und ihrem persönlichen Einsatz hat sie unseren Verein nachhaltig geprägt.

Wir sind dankbar für die vielen gemeinsamen Jahre, die Unterstützung und die wertvollen Begegnungen, die uns in Erinnerung bleiben werden.

Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden.

Wir werden Elly Weißbrod stets ein ehrendes und dankbares Andenken bewahren.

Stadtteilverein St. Ilgen 
Vorstand Helga Bender, Birgit Stumpf, Gabriele Zinke, Annette Ebinger und Mitglieder

Erinnerungen an Elly Weißbrod: Ein Teil St. Ilgen wird fehlen. Mit ihrem großen Wissen von dem Leben früher in St. Ilgen hat sie unseren Verein bereichert, mit ihrer selbstlosen Hilfsbereitschaft und ihrem persönlichen Einsatz den Verein nachhaltig geprägt. Unsere Glanzpunkte mit ihr waren: Einweihung des Karoline Röth Platzes in Dilje (Ihre Oma), ihr 90. Geburtstag, der historische Leiterwagen der uns immer bei Outdoor Veranstaltungen begleitet….uvm.

RATHAUS

Tradition trifft auf Moderne

Das ehemalige Schul- und Rathaus in der Weberstraße ist ein zentraler Pfeiler der Identität von St. Ilgen. Errichtet um das Jahr 1836, prägt der markante Bau aus rotem Sandstein seit fast zwei Jahrhunderten das Ortsbild. Gemeinsam mit der benachbarten ehemaligen Zigarrenfabrik, bildet das Gebäude ein architektonisch reizvolles Ensemble, das seit 1978 als Kulturdenkmal unter besonderem Schutz steht.

Die wohl bekannteste Besonderheit des Hauses findet sich an seiner Fassade: das Meißner Glockenspiel. Es wurde 1991 anlässlich der 1200-Jahr-Feier Leimens sowie des 860-jährigen Bestehens von St. Ilgen eingeweiht. Die technische Raffinesse besteht aus 13 Glocken aus echtem Meißner Porzellan, die ein Repertoire von insgesamt 64 jahreszeitlich wechselnden Liedern beherrschen. Wer den Klängen lauschen möchte, hat dazu viermal täglich Gelegenheit – jeweils um 10:15, 12:15, 15:15 und 18:15 Uhr.

Auch wenn das Gebäude seit der Gemeindereform in den 1970er Jahren nicht mehr als eigenständiges Rathaus fungiert, ist es ein lebendiger Anlaufpunkt geblieben. Heute beherbergt es das Bürgeramt St. Ilgen, das alle wichtigen kommunalen Dienstleistungen vom Einwohnermeldeamt bis zu Passangelegenheiten abwickelt. Nach einer umfassenden Sanierung im Jahr 2014 präsentiert sich das geschichtsträchtige Haus nun als moderner, „offener Ort für Bürger“, der den Spagat zwischen historischem Erbe und zeitgemäßem Service meistert.

ST. AEGIDIUS

Ein architektonisches Erbe aus 850 Jahren

Die katholische Kirche St. Aegidius gilt bereits seit dem 19. Jahrhundert als eine der schönsten Kirchen der Region. Ihre Wurzeln reichen in das 11. Jahrhundert zurück, als Mönche des Klosters Sinsheim im Kraichgau ein kleines Klostergut im heutigen St. Ilgen gründeten. Aus dieser Zeit stammt die ursprüngliche Klosterkirche, die den Kern des heutigen Baus bildet.

Obwohl sich das Erscheinungsbild der Kirche über die Jahrhunderte mehrfach wandelte, blieb sie in ihren Grundzügen unverändert. Im Inneren zeugen noch heute romanische Elemente wie die Vierung von der mittelalterlichen Bausubstanz. Das Prunkstück der Kirche ist jedoch das romanische Portal mit seinem kunstvollen Tympanon. Das Portal der St. Aegidius-Kirche überstand die Zerstörung des Ortes in der Schlacht bei Seckenheim (1462) und die nachfolgenden Kriege. Das Relief zeigt Christus als Pantokrator (Allherrscher), flankiert von zwei knienden männlichen Gestalten. Einer dieser Figuren übergibt Christus den Hirtenstab – eine Darstellung, die dem Heiligen Aegidius, den Patron des Klosters und der Kirche, zugeschrieben wird.

Die umfassende Kirchenrenovation zwischen 1992 und 1995 hat den Bau behutsam in die Moderne geführt. Dabei wurden die historischen Elemente der Romanik und späterer Epochen nicht nur bewahrt, sondern bewusst hervorgehoben, sodass sich die lange Geschichte der Kirche heute als harmonische Einheit präsentiert.